Jahreshauptversammlung 2025
Am 11. Januar fand die Jahreshauptversammlung der Landfrauen Damm-Bricht in der bis auf den letzten Platz gefüllten Dammer Gaststätte „Zum Fuchsbau“ statt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Doris Groß-Fengels begannen die Landfrauen die Veranstaltung mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.
Im Folgenden offiziellen Teil der Versammlung blickte Doris Groß-Fengels auf die 18 Veranstaltungen des Ortsverbandes im letzten Jahr zurück. Neben verschiedenen Betriebsbesichtigungen, einem Klönkaffee und einem Pizzaabend, gab es unter anderem auch eine Tagesfahrt zum Düsseldorfer Landtag, eine Wochenendtour nach Dülmen, einen Fermentier-Workshop, sowie einen Schnupperkurs im Stand-up-Paddling. Im Ausblick auf 2025 stellte Doris Groß-Fengels ein breit gefächertes Programm für alle Generationen des Ortsverbandes vor. Jedes der 164 Mitglieder im Alter von 27 bis 94 Jahren ist bei allen Aktivitäten herzlich willkommen. Das macht die Vielfältigkeit des Landfrauenverbandes aus und hält diesen lebendig. Zur Überraschung der 80 anwesenden Landfrauen konnte Doris Groß-Fengels bekanntgeben, dass die Weihnachtsfeier entgegen aller Vermutungen in diesem Jahr wieder in traditioneller Form im Saal Schepers, als Nachmittagsveranstaltung stattfinden wird.
Als besondere Gastrednerin hatte der Ortsverband die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen Jutta Kuhles eingeladen. Vor fast genau einem Jahr, auf der Fahrt im Bus von der Demonstration in Berlin wieder zurück gen Heimat, hatte Doris Groß-Fengels das Glück, ihre Sitznachbarin Jutta Kuhles kennenlernen zu dürfen. Im Anschluss an den interessanten Austausch unter Landfrauen versprach die Präsidentin dem Ortsverband einen Besuch abzustatten. Diese Zusage löste sie trotz prall gefülltem Terminkalender und Blick auf die anstehende Grüne Woche, prompt ein. In einem sehr interessanten Vortrag berichtete Jutta Kuhles, die seit 2019 Präsidentin der Rheinischen Landfrauen ist und gebürtig aus Schleswig-Holstein stammt, von ihrem umfangreichen Tätigkeitsfeld für den Verband und welche weiteren (Ehren-) Ämter sie zusätzlich bekleidet. In ihrer Rede betonte Jutta Kuhles wie wichtig landwirtschaftliche Gemeinschaftsarbeit und der Austausch zwischen Stadt und Land sei, um die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern zu stärken und warb für fortwährende persönliche Ansprache und Akquise neuer Mitglieder. Dabei seien die Frauen mittleren Alters, ü40 oder ü50 besonders anzusprechen, deren Kinder „aus dem gröbsten raus“ seien und jetzt wieder etwas Zeit verfügbar sei, um sich einzubringen. „Landfrau zu sein oder zu werden, ist eine der besten Entscheidungen, die eine Frau im ländlichen Raum treffen kann“, ist Jutta Kuhles überzeugt. Darüber hinaus wies sie auf das umfangreiche Engagement zur Verbesserung der sozialen und ökonomischen Situation von Frauen im ländlichen Raum und die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten im Landfrauenverband hin.



