Zwei Tage Radtour
Anfang September machten sich 25 Landfrauen aus Damm und Bricht zu einer erlebnisreichen, von Gabi Basser geplanten Radtour auf. Samstags um 9 Uhr startete die Gruppe in Damm. Die Strecke führte zunächst über Bricht und Gahlen zum ersten Stopp am Heidhof in Kirchhellen, wo ein Gruppenfoto entstand. Weiter ging es zur Grafenmühle. In „Elkes Treff“ wurde eine Pause für einen Mittagssnack eingelegt. Passend zur Weiterfahrt öffnete der Himmel seine Schleusen – ein kräftiger Regenschauer zwang die Radlerinnen in ihre Regensachen.
Vorbei an der ehemaligen Zeche Prosper Haniel, dem Olga-Park und der Zeche Jacobi in Osterfeld, erreichten die Landfrauen gegen 14:30 Uhr ihr Hotel in Oberhausen. Trotz der frühen Ankunft waren die Zimmer schon vorbereitet, sodass die Gruppe entspannt einchecken konnte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung – einige zog es ins Centro, andere in ein Café oder schonmal Richtung Gasometer wo für 18 Interessierte Landfrauen am Nachmittag eine Besichtigung der Ausstellung „Planet Ozean“ auf dem Programm stand. Abgerundet wurde der erste Tag mit einem gemütlichen Abendessen in der L’Osteria, wo die „riesigen Pizzen“ für Staunen sorgten.
Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ging es am Sonntag pünktlich um 9 Uhr weiter. Über die Trasse vorbei am Niederrheinstadion, führte die Route Richtung Landschaftspark Duisburg-Nord. Dort wartete ein weiteres Highlight: Aufgeteilt in zwei Gruppen, erkundeten die Landfrauen bei einer Fahrrad-Führung die eindrucksvolle Industrieanlage. Danach setzte die Rückfahrt ein. Durch Buschhausen, vorbei an der Zeche Sterkrade, Schmachtendorf und dem Rotbachsee in Dinslaken. Für kurze Aufregung sorgte der Umstand, dass zwei Teilnehmerinnen zeitweise verloren gingen – glücklicherweise konnten sie schnell wieder Ausfindig gemacht werden.
Kurz hinter dem neu gestalteten Zechengelände der ehemaligen Zeche in Lohberg stärkten sich die Landfrauen bei einem gemeinsamen Mittagessen aus leckeren Schnitzelvariationen im „Gasthaus Rühl“ in Bruckhausen für die letzte Etappe durch Bruckhausen, Hünxe und Gartrop über die Schleuse in Richtung Heimat. Zum Abschluss wurde bei Edeka in Drevenack noch einmal Halt für eine kleine Verabschiedung gemacht. Wer noch nicht nach Hause wollte, setzte dann noch mit einem Eis in der örtlichen Eisdiele den Schlusspunkt der rund 80 Kilometer langen Wochenendtour.
Alle Teilnehmerinnen waren sich einig: Der „Ruhrpott“ ist grüner als man denkt. Trotz Regen, Reifenpanne und kleiner Orientierungspause war es ein rundum perfekt geplantes, gelungenes Wochenende, das allen viel Freude bereitet hat.



